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Kulturpreis Bayern für Nora Gonzalez

München, Oktober 2006

Nora González, Absolventin der Fachhochschule München, wurde für ihre Diplom­arbeit Redesign der exoprothetischen Teile der alloplastischen Harnersatzblase mit dem Kulturpreis Bayern der E.ON Bayern AG ausgezeichnet. Damit würdigt die Jury die hervorragende Herausarbeitung möglicher Alternativen für die technische Gestaltung einer Harnersatzblase. Der Kulturpreis Bayern wird in enger Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst heuer zum zweiten Mal verliehen und ist mit einem Preisgeld von insgesamt 154.000 Euro dotiert.

González Diplomarbeit Redesign der exoprothetischen Teile der alloplastischen Harnersatzblase verbindet unterschiedlichste Fachbereiche wie Medizin, Physiologie, Elektrotechnik und Design. In ihrer Arbeit beschäftigte sich González, im Rahmen des Forschungsprojektes von Prof. Wassermann im Labor für Sensorik, mit Möglichkeiten der technischen Ausführung einer künstlich eingesetzten Harnblase. Dies schaffte sie mittels zahlreicher und qualitativ hochwertigen Visualisierungen wie 2D- und 3D-Entwürfen auf Papier und einem handwerklich äußerst gelungenen Modell. Mit viel Feingefühl berücksichtigte sie dabei Ansprüche der Patienten und verband sie mit medizinischen und technischen Anforderungen. González Diplomarbeit wurde mit einer 1,0 bewertet. Sie schloss damit ihr Studium der Elektrotechnik an der FH München ab. González hat eine spanische Staatsbürgerschaft und fand im Rahmen eines europäischen Austauschprogramms nach Bayern. Für ihre Zukunft wünscht sie sich eine Arbeit als Industriedesignerin in Deutschland zu finden. Die in der Kategorie Staatliche Fachhochschulen ausgezeichneten dreizehn Preisträger, darunter die 23-jährige Nora González, erhalten allesamt für ihre außer­gewöhnlichen Diplomarbeiten jeweils ein Preisgeld von 3.000 Euro.

Der mit insgesamt 154.000 Euro dotierte Kulturpreis Bayern wird vom Energiedienstleister E.ON Bayern in enger Partnerschaft mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst heuer zum zweiten Mal verliehen. Ausgezeichnet werden neben Künstlern aus den Regierungsbezirken Niederbayern, Oberbayern, Oberfranken, Oberpfalz und Unterfranken die besten Doktoranden von neun bayerischen Universitäten, die besten Diplomanden von 13 bayerischen Fachhochschulen sowie die besten Absolventen der fünf bayerischen Kunsthochschulen im Netzgebiet der E.ON Bayern AG. Mit dem Kulturpreis Bayern leistet E.ON Bayern einen Impuls zum Erhalt der kulturellen Vielfalt und bietet zugleich eine Bühne für Kunst und Wissenschaft in der Region.

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