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Praxisnahes Studium im Projektpraktikum Schaltungstechnik

Beim Projektpraktikum Schaltungstechnik haben die Studenten die Aufgabe, in einer kleinen Gruppe ein elektronisches Gerät, etwa einen Leistungsmesser, vollständig selbst zu entwerfen und herzustellen. Dies beginnt mit Überlegungen zu den gewünschten Eigenschaften des Gerätes, der "Spezifikation", und endet damit, daß das fertiggestellte Gerät getestet und einem möglichen Käufer vorgestellt wird.
Die Planungsphase

Entwurf am Rechner
Um diese komplexe Aufgabe bewältigen zu können, müssen die Studenten eine ganze Reihe von Kenntnissen anwenden, die sie sich bis dahin beim Studium angeeignet haben.

So muß zum Beispiel das gesamte Vorhaben geplant und die einzelnen, anfallenden Aufgaben verteilt werden, es sind Überlegungen zum Umweltschutz oder zur Gefährdung von Personen durch Stromschlag nötig, und die Gehäusekonstruktion muß bedacht werden. Und natürlich ist die Elektronik für das Gerät zu entwickeln - Bauelemente müssen ausgewählt werden, Schaltpläne sind zu zeichnen und die einwandfreie Funktion der Schaltung ist mittels Computersimulation zu überpüfen; die erforderliche Platine muß hergestellt und mit den elektronischen Bauteilen bestückt werden, die fertige Schaltung ist zu testen, und, und, und,...

Für all diese Aufgaben stehen natürlich die notwendigen Laborräume mit Geräten, Computern und entsprechenden Programmen zur Verfügung.
Und damit das ganze Vorhaben auch realistisch abläuft, werden die Studenten zusätzlich mit wirklichkeitsnahen Bedingungen konfrontiert, wie etwa einem plötzlichen Stromausfall oder der unerwarteten Kündigung eines Mitarbeiters.

Die fertige "Hardware"

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